Horst Stephan – der Name bürgt für Qualität im Sport insbesondere in der deutschen Sportakrobatik.
1929 in Nieder-Liebersbach geboren und in dem Haus aufgewachsen, in dem er heute noch mit seiner Frau Gertrud lebt. Geheiratet haben die Zwei 1957, zogen dort gemeinsam ihre 3 Kinder groß und erfreuen sich zudem über 5 Enkelkinder.
In seinem „Museumszimmer“ befinden sich unter den vielen Erinnerungsstücken auch einige Werkzeuge seines Urgroßvaters, der als Waldschütz die Bäume zeichnete die zum Fällen vorgesehen waren und diese mit dem Steigeisen auch hochstieg. Wohl auch mit dieser „Vorbelastung“ erlernte er den Beruf des Schreiners und arbeitete in der Stuhlfabrik Welzel in Birkenau als Modellschreiner.
Schon sein Vater war Sportler im damaligen Kraftsportclub 1911, der 1933 von den Nazis verboten wurde. Zunächst spielte Horst Stephan Handball und wechselte nach dem Krieg in den Bereich Schwerathletik in der neugegründeten Sportvereinigung Nieder-Liebersbach. Hier erwachte der Kraftsportclub wieder neu als ein Teil davon. Horst Stephan gehörte zu den Gründungsmitgliedern. Er war Ringer und Gewichtheber und lies sich von den älteren Sportlern in den Pyramidenbau einführen. (Von 1947 bis 1963 war Horst Stephan aktiver Gewichtheber sowie Ringer von 1948 – 1958.) Horst Stephan, der die Ringerjugend trainierte, baute dabei den Kunstkraftsport systematisch auf.
Seine erfolgreiche Trainerarbeit ermöglichte bereits 1965 die Teilnahme an Deutschen Meisterschaften. Mit dem ersten Titelgewinn 1967 durch Heinz und Richard Andolfatto “Die 2 Santos“ begann eine erfolgreiche Laufbahn der Kunstkraftsportler der SVG.

Um diesen Sport auch dem breiten Publikum näher zu bringen, organisierte er ab 1966 21 Jahre lang die Sport- und Akrobatikschau am Ostersonntag. Dies und die bejubelten Auftritte bei Herbstsportfesten bewog ihn 1970 die selbständige Abteilung Kunstkraftsport zu gründen, die bisher noch immer der Ringerabteilung angegliedert war. Bis 1986 stand er der Abteilung vor und führte „seine Sportler“ zu 30 deutschen Meistertiteln in verschiedenen Disziplinen. Ebenso blieb es nicht aus, dass SVG Sportler in die Deutsche Nationalmannschaft zu Länderkämpfen und internationalen Meisterschaften berufen wurden.

Doch das war nicht alles. Neben seiner Abteilungs- und Trainertätigkeit engagierte er sich im Hessischen Sportakrobatikverband (HSAV). Er war 9 Jahre Landesjugendleiter (1969-1978); 9 Jahre (1977-1986) Landessportwart und 9 Jahre Vize-Präsident des HSAV (1986-1995). Ab 1970 war er auch Kampfrichter im Hess. Kunstkraftsport-Verband. 5 Jahre später wurde er Kampfrichter auf Bundesebene. Ab 1977 folgte die internationale Kampfrichterlizenz. Nach ungezählten nationalen und 35 internationalen Einsätzen beendete er nach 31 Jahren 2001 dieses Amt. Es entwickelten sich unzählige Kontakte und Freundschaften.

Die Freundschaften im „internationalen Geschäft“ die er als Funktionär und internationaler Kampfrichter bei Europa- und Weltmeisterschaften schließen konnte, bildeten auch die Basis für 5 Länderkämpfe mit Bulgarien (2), Polen (2) und Ungarn (1), die in der Großgemeinde Birkenau stattfanden. Gleiches galt für die Sportakrobatikgala mit Kulturaustausch. 1995 und 1999 mit der Chinesischen Nationalmannschaft sowie 1997, 2004, 2007 und 2015 mit der Russischen Nationalmannschaft.

Unter anderem die 25-jährige Freundschaft mit dem Präsidenten des Französischen Akrobatikverbandes Mathieu Ross von Rocher Freyming-Merlebach. Ebenso mit der Schweizer Akro-Gruppe Winterthur.

Über 70 Jahre hat sich Horst Stephan immer wieder für den Sport eingesetzt und sich dabei auch fürsorglich um den Nachwuchs gekümmert. Er ist ein Vorbild an Einsatz und ein Anreiz für Trainer und Abteilungsmitglieder im Verein ihm nachzueifern. Zahlreich sind auch die Ehrungen die Stephan in seinem Leben erfahren durfte. So ist er Träger der silbernen Ehrennadel des Deutschen Sportakrobatik Bundes (DSAB) sowie Ehrenmitglied im Hessischen Sportakrobatik Verband (HSAV) und des DSAB. Ihm wurde die Goldplakette des Innenministers von Rheinland-Pfalz, die Goldmedaille des französischen Sportakrobatikverbandes und der Ehrenbrief des Landes Hessen verliehen.
Besonders stolz ist Horst Stephan aber auf die Auszeichnung mit Leistungsplakette in Silber der Deutschen Olympischen Gesellschaft, die ihm 1995 bei der Sportakrobatik-Gala in Birkenau überreicht wurde.
Anläßlich seines 85. Geburtstages 2014 erhielt er die silberne Ehrenplakette der Gemeinde für herausragende Verdienste von Bürgermeister Helmut Morr überreicht. Anschließend durfte er sich auch im Ehrenbuch der Gemeinde Birkenau verewigen.

Seit über 70 Jahren ist Jubilar Stephan Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Nieder-Liebersbach, wo er früher unter anderem als Hornist eingesetzt war. Zudem fand er noch Zeit für ein weiteres ehrenamtliches Engagement: er war Gründungsmitglied bei den „Vogelfreunden“, für die er Futterhäuser baute und betreute.
Noch bis vor ein paar Jahren spielte er regelmäßig Schach. Der katholischen Kirchengemeinde spendete er, ein von ihm maßstabsgetreu nachgebautes Modell der Nieder-Liebersbacher Kirche.
Sein ganzes Leben hat er in Nieder-Liebersbach gelebt, ist selten in Urlaub gefahren und dennoch ist Horst Stephan so weit gereist, wie wenige seiner Generation. Europa, Asien, Amerika – allein 14 Mal bereiste er Bulgarien zu Zeiten des „eisernen Vorhangs“, wie auch Polen, Russland und die DDR.
Zu seinem 80. Geburtstag, 2009, schenkte ihm die Abteilung der SVG Sportakrobaten ein „Turnier“ nach ihm benannt, dass sich im deutschen Sportakrobatikkalender zu einem festen Bestandteil etabliert hat und in diesem Jahr am 28. September zum 9. Male in der Nieder-Liebersbacher Sporthalle ausgetragen wird.

 

 

Birkenau/Reisen   Heute am Samstag, 06. Juli, feiert unser Abteilungsleiter Richard Andolfatto seinen 70sten Geburtstag und scheint die Unruhe für sich gepachtet zu haben. Sei es privat oder im Verein, Richard Andolfatto ist zu jeder Zeit in irgendeiner Weise im Einsatz. Er ist ein Denker, Macher und Lenker. Was wäre die SVG ohne seine Arbeitseinsätze zur Sanierung der alten Sporthalle, wo man ihn, nun schon einige Jahre im Ruhestand, wie selbstverständlich mehrmals die Woche antreffen kann. Sei es bei der Erneuerung der Heizungsanlage und der Herrentoilette, beim Streichen und Hämmern oder beim Umsetzten seiner vielen Ideen– er kann einfach alles. Und ganz nebenbei -so scheint es- führt er seit über 25 Jahren erfolgreich die Abteilung der SVG Sportakrobaten. Richard Andolfatto wird geprägt durch sein vielfältiges ehrenamtliches Engagement in sozialen, kulturellen und demokratischen Bereichen. So war er mehr als 20 Jahre als Schöffe beim Arbeitsgericht Darmstadt tätig, sowie als Mitglied bei der IG Metall und dem DGB. Mehrfach wurde dies mit hohen Auszeichnungen honoriert. So erhielt er unter anderem 2008 mit dem Landesehrenbrief und der Ehrennadel, die höchste Auszeichnung des Bundeslandes Hessen und beim 125jährigen Festkommers der SVG im Januar 2018 wurde er für seine jahrzehntelange, außergewöhnliche Leistungen für den Sport und für die SVG mit der goldenen Ehrennadel des Landessportbundes ausgezeichnet. Selbstverständlich besitzt er die goldene Ehrennadel der SVG.
Der Name Andolfatto ist tief mit der SVG verwurzelt. Bereits 1968-1977 war es sein Vater Artur, der als SVG-Vorsitzender während seiner Amtszeit die beiden Erweiterungen der alten Sporthalle leitete und selbst viel Hand anlegte. Seine Mutter Ella sang beim gemischten Chor. Gemeinsam zogen sie ihre 7 Kinder in Nieder-Liebersbach auf und haben ihnen die Übernahme von Verantwortung sprichwörtlich in die Wiege gelegt. Seit Jahrzehnten sind Richard und Heinz bei den Sportakrobaten und Klaus als Abteilungsleiter bei den Ringern und Wirtschaftsleiter der SVG engagiert.
Durch Horst Stephan (Ehrenabteilungsleiter der SVG Sportakrobaten) begann 1967 die sportliche Erfolgsgeschichte von Richard Andolfatto, der gemeinsam mit seinem Bruder Heinz als die „2 Santos“ die erste Deutsche Meisterschaft im Kunstkraftsport für die SVG holte und im darauffolgenden Jahr den Titel verteidigte. Ab 1970 konzentrierten sich beide auf das Ringen bis ihre eigenen Kinder die Sportakrobatik für sich entdeckten und sie dann verantwortliche Aufgaben im Abteilungsvorstand übernahmen.
Seit 1993 lenkt Richard Andolfatto mit viel Fingerspitzengefühl die Geschicke der Sportakrobaten. Zuerst ab 1993 als stellvertretender Abteilungsleiter und ab 1996 bis heute als Chef der Kunstkraftsportler. In dieser Zeit waren 4 Formationen erfolgreich bei EM und beim World-Cup vertreten. Die Akrobaten gewannen 19 Deutsche Meisterschaftstitel und sind in Hessen der Topverein. Alle 6 Sportakrobatik-Galaveranstaltungen (1995 und 1999 mit der chinesischen Nationalmannschaft, 1997, 2004, 2007 und 2015 mit der russischen Nationalmannschaft) fanden unter seiner maßgeblichen Mitverantwortung statt.
Mit seiner Frau Gertrud ist Richard seit 1971 glücklich verheiratet. Sie ist es, die ihm den Rücken freihält, aber auch für Abwechslung sorgt. Sie verbringen gerne Zeit mit ihren beiden Töchtern Andrea und Nina, den Schwiegersöhnen und ihren 2 Enkelkindern. Offen und neugierig für Neues waren Richard und Gertrud schon immer. Gerne reisen sie in die Welt, um Land und Leute kennen zu lernen. Richard liebt es in der Natur zu sein und so kam er auch zu seinem weiteren Hobby, der Bienenzucht.
Die ganze SVG Familie, der Vorstand und vor allem seine Akrobaten gratulieren zum besonderen Geburtstag und wünschen noch viele gesunde, glückliche und schöne gemeinsame Jahre.

 

 

Mainz-Laubenheim  Durchweg gute Leistungen des SVG Nachwuchs beim Turnier in Mainz. Aliya Döhrer und Halilja Azimov haben sich gegen 12 weitere Damenpaare durchgesetzt und konnten sich mit sauberer Übung den 1. Platz ergattern. Antonia Harbich und Laila Breitwieser Arroyo, die sonst als Damengruppe mit Sophia Eichenauer auf der Matte starten, konnten auch als Paar überzeugen. Gleich hinter ihren Vereinskolleginnen reihten sie sich mit dem 2. Platz ein. In der gleichen Altersklasse starteten auch Larissa Weihrauch und Emmy Meyer zum ersten Mal gemeinsam. Sie konnten einen super 6. Platz belegen.

Auch bei den Damengruppen der N1 ging Gold auf das Konto der SVG. Hier überzeugten Sarah Himmel/Emily Neher/Lena Wischnewski. Aller guten Dinge sind drei - und so turnten sich Maja Bartylak und Victoria Baron in der höheren Alterklasse N2 der Damenpaare ebenfalls den 1. Platz.

Wilhelmshaven  Auf großer Bühne wurden in der Stadthalle von Wilhelmshaven die diesjährigen Deutschen Meisterschaften der Sportakrobatik-JUGEND ausgetragen. Für zwei Damengruppen der SVG Nieder-Liebersbach ging es deshalb vor wenigen Tagen hoch in den Norden Deutschlands um sich mit den national Besten des Landes zu messen. Dies gelang ihnen mit den Plätzen 7 und 11 in toller Manier, was ihnen der Vize-Präsident Sport des Hessischen Sportakrobatik Verbands, Norbert Hildenbeutel, lobend in einer schriftlichen Nachricht bestätigte. Er gratulierte den Sportlern zu ihren Leistungen und betonte im Abschluss, „Ihr habt den HSAV würdig vertreten“.

In einem großen und qualitativ stark besetzten Teilnehmerfeld von 29 Trios bestritten Melanie Beaupré/Lara Neher/Lotta Steinmann, mit noch wenig Erfahrung in ihrem ersten Jahr in der A-Klasse, ihre erste Deutsche Meisterschaft. Sie starteten in der Balance-Übung mit einer höheren Schwierigkeit als in den Wettkämpfen zuvor und konnten einen kleinen Wackler beim Aufgang in den Handstand gut ausbalancieren. Mit 23,450 Punkten stand zum Auftakt ein 14. Platz zu buche. Choreographisch noch eine Schippe drauflegen konnten sie in ihrer Tempo-Übung und erhielten hierfür 23,150 Punkte (Platz 12). In der Summe beider Durchgänge haben die Drei in einem spannenden Wettkampf super knapp, nur um ein Zehntel, den Finaleinzug unter die besten Zehn verpasst.

Mit einer sicheren und ausdrucksvollen Balance-Übung gelang Fabienne Lay/Hannah Maria Victor/Anna Dorigatti ein guter Einstieg in den Wettkampf. Die Deutschen Meister 2018 der Schüler, erkämpften sich heuer in der höheren Jugend-Klasse 24,550 Punkte und landeten damit erstmal auf Platz 6.
Schwungvoll ging es am späten Nachmittag mit der Tempo-Übung weiter. Diese honorierte das Wettkampfgericht mit 24,200 Punkten, was für das Trio Platz 5 und den sicheren Einzug ins Finale bedeutete.
Hier präsentierten Fabienne, Hannah Maria und Anna eine choreographisch und technisch sehr anspruchsvolle Kombi-Übung, gespickt mit neuen Schwierigkeiten. Einzig das wiederholte Ansetzen eines Handstands war ein kleiner Wehrmutstropfen auf eine tolle Vorstellung und schmälerte um 0,9 Punkte Abzug die Gesamtwertung von 71,990. Das gute Endergebnis mit dem 7. Platz kann sich sehen lassen und lässt beruhigt auf die nationalen Meisterschaften im September in eigener Halle blicken.

Für 3000 Euro haben unsere Voting-Stimmen leider nicht gereicht. Aber unter denjenigen die nicht bei den Voting-Siegern dabei waren, wurden weitere 10 Projekte ausgewählt und erhielten jeweils einen Sonderpreis in Höhe von 1000 Euro.

Abteilungsleiter Richard Andolfatto und Jeanette Defiébré-Doering durften überraschend und voller Freude von der Sparkassenstiftung einen dieser Sonderpreise entgegen nehmen.

Auch Birkenaus Bürgermeister Helmut Morr war zur Preisverleihung nach Heppenheim gekommen.

Somit sind wir unsrem Ziel "Mobile Schnitzelgrube" wieder einen Schritt bzw. Sprung näher.

Vielen lieben Dank an alle die mit ihrer Stimme beim Telefon-Voting "Näher dran 2.0 - gemeinsam stark für Vereine" unterstützt haben.

Kassel   Mit einem spannenden Finale endeten die diesjährigen Ligawettkämpfe des Hessischen Sportakrobatik Verbandes in Kassel. Die SVG Sportakrobaten holten sich in der Landes- und Hessenliga den Tagessieg und durften zwei Mal, nur hauchdünn geschlagen, die Vizemeisterschaft feiern.

Mit einem Punkt Vorsprung auf die SVG Nieder-Liebersbach ging die FTG Pfungstadt in der Landesliga an den Start. Die SVG musste also unbedingt den Tagessieg einfahren um noch nach zwei ersten Plätzen und einem Sechsten Platz die Saison ganz oben auf dem Treppchen abzuschließen. Nach tollen Vorstellungen des Liebersbacher Nachwuchses holten die Damenpaare Viktoria Baron/Maya Bartylak mit ihrer bisher stärksten Vorstellung (24,440 Punkten) und Aliya Döhrer/Halilja Azimov (24,350 Punkten) die entscheidenden Punkte für den Tagessieg und schloss nun punktgleich auf die Pfungstädter auf. Insgesamt aber hatten diese bei den vier Wettkämpfen ganze 0,780 Punkte mehr auf der Haben-Seite und somit die Meisterschaft in der Tasche. „Wir brauchten den Tagessieg und haben ihn auch geholt. Dass es am Ende so knapp war, ist zwar ein bisschen ärgerlich aber die Vizemeisterschaft ist für unsren Nachwuchs ein riesen Erfolg“, freute sich die sportliche Leitung der SVG Dr. Doreen Heckmann-Nötzel. Das tolle sportliche Ergebnis komplettierten die zwei Damen Trios (N1) Antonia Harbich/Sophia Eichenauer/Laila Breitwieser Arroyo mit einer choreographisch sehr schönen Übung die alle Anorderungen für eine gute Artistiknote beinhaltete aber im Vergleich zu anderen unerklärlich niedrig ausfiel (23,990) und Lena Wischnewski/Emily Neher/Sarah Himmel. Sie hatten erst ihren dritten gemeinsamen Wettkampf und zeigten choreographisch wie technisch eine saubere Übung. Abzug gab es leider für ein falsch eingetragenes individuelles Element im Kürblatt. Sie erhielten 24,020 Punkte und ließen durchblicken wo es hingehen könnte auch im Hinblick auf die hessischen Landesmeisterschaften im September, für die sich der gesamte Nachwuchs der SVG qualifiziert hat.


Genauso spannend fiel auch die Entscheidung in der Hessenliga. Hatte die A-Klasse der SVG in den zwei vergangenen Ligawettkämpfen das Nachsehen hinter den Gastgebern, die nun mit zwei Punkten Vorsprung ins Ligafinale starteten konnten sie diesmal mit vollzähligem Kader nach Nordhessen reisen und schlugen den SVH in eigener Halle. Da diese sogar nur Dritter wurden herrschte Punktegleichheit auf dem ersten Platz und wiederum entschieden nur ein paar Zehntel, diesmal derer sechs, zugunsten der Kasselaner. Für die SVG erturnten Fiona Reul, Emily Beaupré und Josephine Beaupré sowie Hannah Victor, Fabienne Lay und Anna Dorigatti den Tagessieg.

Reul/Beaupré/Beaupré boten eine ausdruckstarke Vorstellung und die veränderte Auswahl ihrer Elemente gegenüber ihrem letzten Start in Albershausen wirkte sich positiv aus. Unglücklicherweise war die Anfangspose eines Elements falsch eingezeichnet was den DJP zu 0,3 Punkten Abzug bewog (24,850 Punkte). Insgesamt war zu beobachten, dass sich das Kampfgericht den kompletten Wettkampf über mit der Punktevergabe doch sehr zurück hielt.

Zum zweiten Mal überhaupt hatten Lay/Victor/Dorigatti nach fast einem Jahr ihre Kombi-Übung auf einem offiziellen Wettkampf präsentiert. Dank ihres besonderen Trainingsfleiß konnten sie dabei zwei neue Elemente fast perfekt zur Uraufführung bringen. Abgesehen von einem kleinen Wackler gelangen der Carré-Carré und die Schraube vorwärts bravourös. Dem geschulten Auge von Trainerin Diana Lay entging aber nichts. „Einige Unsicherheiten in der Choreographie sollten in den nächsten Trainings unter die Lupe genommen werden“, bemerkte sie nach dem Auftritt ihrer Formation. Honoriert wurde die Übung vom Kampfgericht mit 24,550 Punkten.

Beim erst vor 5 Monaten zusammengestellten Junioren1 Trio Paula Wischnewski/Seraphina Maul/Catharina Träger wurden die letzten Monate je nach Anforderung auf den Ligawettkämpfen innerhalb kürzester Zeit Elemente und Choreo erlernt. Diesmal präsentierten sie ihre erst vor zwei Wochen erlernte Kombiübung. Da zu Beginn der Übung ein Musikproblem beim Gastgeber vorlag waren die Drei sehr angespannt. Sie erhielten für ihre Vorstellung 22,720 Punkte.

In die hervorragende Teamleistung reihte sich auch das Mixpaar Luca Fändrich und Lucia Treusch (Jun1) ein und erkämpfte sich mit ihrer Übung 24,180 Punkte.

Eine gute Generalprobe für die anstehende Deutsche Meisterschaft brachte das Jugend-Trio Melanie Beaupré/Lara Neher/Lotta Steinmann auf die Matte. Mit noch kleinen Unsicherheiten bei den neuen Elementen erhielten sie aber in der Artistik eine tolle Wertung so dass sie am Ende zu 24,250 Punkten kamen.

„Ich bin sehr stolz auf unsere zwei Mannschaften und ihre Silbermedaillen die sie mit nach Hause gebracht haben. Nun werden wir uns voll und ganz auf die Vorbereitungen zur Jugend- und Junioren DM in Ende Mai und Juni konzentrieren“, so Dr. Heckmann-Nötzel.

 

Ergebnisse HSAV Seite

Antonia Harbich/Sophia Eichenauer/Laila Breitwieser Arroyo (N1)

Aliya Döhrer/Halilja Asimov (N1)

Sarah Himmel/Emily Neher/Lena Wischnewski (N1)

Viktoria Baron/Maja Bartylak (N2)

Melanie Beaupré/Lara Neher/Lotta Steinmann (Jugend)

Fabienne Lay/Hannah Maria Viktor/Anna Dorigatti (Jugend)

Luca Fändrich/Lucia Treusch (Junioren1)

Paula Wischnewski/Seraphina Maul/Catharina Träger (Junioren1)

Fiona Reul/Emily Beaupré/Josephine Beaupré (Junioren1)

Albershausen  Bereits zum 11. Mal wurde 2019 in Albershausen (Baden-Württemberg) der Internationale Acro-Cup ausgetragen. Turnusmäßig findet dieser Wettbewerb alle zwei Jahre statt und konnte in diesem Jahr eine Rekordteilnahme von rund 500 Sportlern aus insgesamt elf Ländern, inklusive einer Vielzahl deutscher Vereine, verzeichnen.

Auch drei Formationen der SVG Akrobaten nahmen diesen Termin zum Anlass um Ihr Können auf internationaler Ebene zu präsentieren. Mit Bravour und einigen Neuerungen in ihrer Choreographie startete das Jugend-Trio Fabienne Lay/Hannah Maria Victor/Anna Dorigatti mit ihrer Dynamikübung in den Wettkampf, ihren Zweiten des Jahres. Noch etwas verhalten zeigte sich hier das Kampfgericht mit seiner Wertung von 25,200 Punkten. Bei der starken internationalen Konkurrenz und einem Teilnehmerfeld von 26 Formationen in ihrer Altersgruppe (11-16 Jahren) bedeutete dies zunächst Rang 9. Ihre Balanceübung tags drauf turnten sie sicher und ausdruckstark. Diesmal honoriert vom Kampfgericht mit 26,650 Punkten gleichbedeutend mit einem siebten Platz. Als insgesamt neuntbeste Formation zogen sie in das Finale ein und behaupteten diesen Platz mit einer abermals souverän präsentierten Tempoübung belohnt mit 26,250 Punkten. Trainerin Diana Lay zeigte sich sehr zufrieden mit der Leistung ihrer Sportler. “Am Ende waren es nur 6 Zehntel zum dritten Platz. Chapeau, die Drei haben sich hier teuer verkauft und auf internationalem Terrain gut mitgemischt“.

Mit einem fulminanten Auftritt ist das Junioren1 Trio Fiona Reul/Emily Beaupré/Josephine Beaupré in das Turnier gestartet. Dynamisch und selbstsicher, es hätte nicht besser laufen können, sicherten sich mit der Tempoübung und 26,420 Punkten unter 16 Formationen erst einmal Platz 7. Leider konnten sie mit ihrer Balanceübung am nächsten Tag nicht an die Leistung des Vortages anknüpfen, denn irgendwie war „der Wurm drin“, was sich in den Abzügen in der Wertung von nur 23,420 Punkten niederschlug. Dennoch sicherten sie sich als 11. Platzierte einer der begehrten 12 Finalplätze. In einem leistungsstarken Teilnehmerfeld konnten die Drei nach ihrer Kombiübung mit Platz 12 und einer Gesamtpunktzahl von 72,250 ihren Wettkampf abschließen.

In der Mixpaar Konkurrenz der Junioren1 hatte das SVG Paar Luca Fändrich/Lucia Treusch vier weitere starke Mitstreiter in ihrer Altersklasse. Sie kämpften in der Balanceübung zum Auftakt und in der Dynamikübung, im weiteren Verlauf des Turniers, mit den Nerven und konnten ihre Übungen nicht ganz so sauber wie gewohnt auf die Matte bringen. Dennoch haben sie es ins Finale geschafft und schlossen den Wettkampf mit einer schönen Kombiübung ab. Mit den insgesamt erreichten 67,890 Punkten belegten sie Rang 5.

 

Cesenatico/Italien  Neben Strand und Sonne konnten unsere Sportlerinnen dieses Wochenende auch einen tollen Wettkampf mit zahlreichen Startern erleben.

Bei ihrer ersten internationalen Teilnahme in der A-Klasse haben Melanie Beaupré/Lara Neher/Lotta Steinmann nicht nur drei super Übungen auf die Matte gebracht sondern auch einen hervorragenden 6. Platz belegt. Viktoria Baron/Maja Bartylak haben mit tollen 23,500 Punkten und Platz vier das Treppchen knapp verpasst und in einem stark besetzen Starterfeld sind Antonia Harbich/Sophia Eichenauer/Laila Breitwieser Arroyo mit 23,380 Punkten auf dem 9. Platz gelandet.

Eine Goldmedaille bringt das Damenpaar Aliya Döhrer und Halilja Asimov nach Hause. Sie konnten sich mit 23,850 Punkten gegen 16 Konkurrenten durchsetzen.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!!

Mit dabei als Trainer Erika Müllmann und Jennifer Moreno Barrientos sowie Nina Schwöbel im Wettkampfgericht.

Gleich dreimal Nachwuchs bescherte der März den Sportakrobaten. Wir dürfen in unserer Sportakrobatikfamilie begrüßen:

*19.03.2019    Lashel J Moreno

*19.03.2019    Mia-Lina Doll

*27.03.2019    Junosch Haiber

Herzliche Glückwünsche und alles Gute den glücklichen Eltern Désirée & Kevin, Verena & Matthias sowie Ann-Sofie & Joshua.

 

Weiher/Mörlenbach  Die SVG Akrobaten kämpfen heute auf zwei Schauplätzen um Punkte. Während in Puurs/Belgien unsere Jugend und Junioren1 Formationen ihre "Arbeit" erledigt haben (siehe im BlogBeitrag zuvor) und die Stadt erkunden, hat der größte Teil der SVG Mannschaft beim 3. Liga Wettkampf beim KSV Weiher in Mörlenbach (Weschnitztalhalle) mit tollen Übungen fleißig Punkte gesammelt.

Resultate der SVG Formationen:

Lena Wischnewski/Emily Neher/Sarah Himmel (N1)   22,670

Antonia Harbich/Sophia Eichenauer/Laila Breitwieser Arroyo (N1)   22,470

Aliya Döhrer/Halilja Azimov (N1)   24,450

Victoria Baron/Maja Bartylak (N2)   23,740

Melanie Beaupré/Lara Neher/Lotta Steinmann (Jugend)   24,650

Paula Wischnewski/Seraphina Maul/Catharina Träger (Junioren1)   24,650

Tagessieg in der Landesliga für den SVG Nachwuchs mit 48,190 Punkten

Platz 2, gemeinsam mit der FTG Pfungstadt, für die A-Klasse in der Hessenliga mit 49,300 Punkten

 

 

 

 

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