Cesenatico/Italien   Zur Vorbereitung der nächsten Wettkämpfe u. a. den anstehenden Deutschen Meisterschaften Anfang Mai (Schüler/Junioren2) und Mitte Juni (Jugend), haben sich 3 Formationen mit ihren Trainern entschlossen über die Osterfeiertage zum 4. Int. Acrobatic Camp & Cup nach Cesenatico/Italien zu fahren.
Die Fahrt an die italienische Adriaküste kam unter anderem auch durch die langjährige Freundschaft mit dem SAV Mainz-Laubenheim zustande. So machte man sich gemeinsam mit den beiden rheinland-pfälzischen Mannschaften von Mainz-Laubenheim und Bad Sobernheim an Gründonnerstag mit dem Reisebus auf den Weg Richtung Süden.
Nach dem Ankommen hieß es erst einmal akklimatisieren, frühstücken, Zimmer beziehen und ein Blick auf die nur wenige Meter entfernte Adria zu werfen. Das erste Training fand bereits am Nachmittag statt, eine weitere Trainingseinheit am nächsten Tag. Am Ostersamstag und -Sonntag dann die Wettkämpfe für die Formationen.
Das Trio Fabienne Lay/Hannah-Maria Victor/Anna Dorigatti startete in der Altersklasse Age Group der 11-16-jährigen. Dort trafen sie mit insgesamt 13 Trios auf starke Konkurrenz aus Bulgarien, Moldawien, Italien, Ungern, Österreich, Großbritannien und Deutschland. In der Qualifikation für das Finale der besten Acht wollte ihnen nicht alles gelingen. Weil durch einen nicht gesprungenen Salto in der Tempo-Übung die Grundanforderung nicht erreicht wurde, hagelte es hier gleich 2 Punkte Abzug und brachte eine erste Wertung von 23,000 Punkten. „Schade, dass auch in ihrer ausdruckstarken Balanceübung der Handstand nicht auf Anhieb funktionierte und zweimal angesetzt werden musste“, bedauerte Trainerin Diana Lay. Mit 23,350 Punkten (0,9 Abzug) konnten sie sich in der Summe als 8. Bestes Trio für das Finale qualifizieren. Hier präsentierten sie nochmals ihre Balance Übung und diesmal klappte alles gewohnt sicher. So sah es auch das Kampfgericht und honorierte die Vorstellung mit einer Wertung von 25,200 Punkten. Nach der Addition aller drei Übungen stand am Ende im Gesamtklassement ein guter 7. Platz zu Buche.
In der selben Altersklasse gingen auch Paula Wischnewski/ Seraphina Maul/Lena Wischnewski an den Start. Sie konnten in der Qualifikation zwei sehr schöne und technisch saubere Übungen zeigen. In ihrer Lieblingsübung (Tempo) präsentierten sie zu einer mitreisenden Musik verschiedene Saltos und eine Schraube, belohnt mit 24,550 Punkten. Haargenau die gleiche Wertung erhielten sie für ihre Vorstellung in Balance. „Diese Übung ist für die Drei immer etwas schwieriger, da die Konkurrenz in dieser Kategorie kaum Schwächen zeigt, so wäre ihnen im Finale die Tempoübung natürlich lieber gewesen“, erklärte ihre Trainerin Nina Schwöbel. Als 2. Platzierte, hinter den starken Bulgaren erreichten sie das Finale. Noch einmal zeigten sie was ihn ihnen steckt und erhöhten mit sicherer Übung ihre Wertung um einen ganzen Punkt (25,550 Punkten) und landeten auf dem Silberrang, hinter Bulgarien und noch vor Moldawien. „Das war eine gute Vorbereitung für die kommende DM bei der die drei das letzte Mal gemeinsam auf die Matte gehen werden“, verriet Schwöbel.
Bei den Junioren1 (12-18 Jahre) starteten Eva Trillig und Emily Neher unter 5 Paaren aus Ungern, Italien, Schweiz und Deutschland. In der Balance Übung mussten sie nach guter Vorstellung lediglich einen Zeitfehler (0,3 Abzug) hinnehmen und kamen so auf 22,920 Punkte. Die Tempoübung klappte dafür leider nicht wie erwünscht. Ein Sturz beim sonst sichersten Elementes und ein fehlerhaftes Ausführen eines individuellen Elementes brachte 1 Punkt Abzug und eine Wertung von 20,450 Punkte. Als zweit Bestes Damenpaar erreichten sie das Finale und zeigten hier ihre sicher und sauber geturnte Kombiübung. Belohnt mit 24,140 Punkten holten sie sich die Silbermedaille. „Das Potenzial ist vorhanden, bis zur DM muss aber noch verstärkt an der artistischen Ausführung gearbeitet werden“, so das Fazit von Diana Lay.
Rundum war es eine sehr gelungene Veranstaltung, bei der viele Bekanntschaften aus verschiedenen Ländern geschlossen wurde.
Gemeinsam mit dem SAV ging es am letzten Aufenthaltstag nach dem Mittagessen noch einmal am Strand der Adria entlang Richtung Ortskern von Cesenatico. Dort schwelgte man noch einmal bei leckerem Eis in Gedanken des Erlebten der letzten Tage und sinnierte über die Sportakrobatik im Allgemeinen bevor es dann langsam aber sicher wieder Zeit wurde für die Rückreise.

 

Bad Sobernheim  Bei den Offenen Rheinland-Pfalz Meisterschaften haben es die vier gestarteten SVG Formationen mit ihren Übungen insgesamt 7 Mal aufs Treppchen geschafft. Zweimal gleich ganz oben platzieren konnte sich das Schülertrio Fabienne Lay/Hannah Maria Victor/Anna Dorigatti. Sie nutzen den Wettkampf in Bad Sobernheim zur Vorbereitung auf ihren ersten internationalen Auftritt in knapp einer Woche in Cesenatico/Italien. Trainerin Diana Lay war zufrieden. „Alle Elemente haben gut geklappt, die Balanceübung war sauber und sicher präsentiert. Mit der Wertung (23,30 Punkte) hätte es gerne etwas nach oben gehen dürfen aber es wurde generell niedrig gewertet“. In der Tempoübung legte das Wettkampfgericht noch ein paar Zähler (24,767) drauf und honorierte die gelungene Premiere, ihrer zum ersten Mal gezeigten, selbstentworfenen, sehr kreativen und dynamische Choreographie, mit der sie auch das Publikum begeisterten.
Als Vorbereitungswettkampf nutzte auch das Jugendtrio Paula Wischnewski/Seraphina Maul/Lena Wischnewski die Meisterschaften, denn sie sind ebenso mit dabei (wie das nicht gestartete Damenpaar Eva Trillig/Emily Neher), wenn es vom 28.03 bis 02.04.18 nach Italien geht. Mit zwei tollen Übungen belegten sie in Balance (23,60 Punkte) den zweiten Platz und holten sich in Dynamik mit 24,30 Punkten sogar den Sieg.
Über Platz 1 (Balance 22,90) und 2 (Dynamic 21,233) durfte sich das Jugend-Mixpaar Luca Fändrich und Lucia Treusch freuen. „Sie waren wieder so aufgeregt vor dem Wettkampf und haben trotz der Anspannung zwei sehr schöne Übungen gezeigt“, verriet Trainerin Denise Kautz. „In der Dynamic-Übung gab es leider eine kleine Unsicherheit in der individuellen Sprungbahn von Luca ansonsten bin ich sehr zufrieden“.
In der Konkurrenz der Nachwuchsformationen ging das SVG Trio Antonia Harbich/Sophia Eichenauer/Laila Breitwieser Arroyo (N1) auf die Matte. Mit einer fehlerfrei gelungenen Übung belegten sie unter den zehn Formationen einen tollen dritten Platz.

Kassel Ein gelungener Auftakt in die neue Ligasaison der Sportakrobaten ist dem Titelverteidiger Nieder-Liebersbach in der Hessenliga geglückt. Bei den Nordhessen in Kassel schickte die SVG sechs Formationen, vier davon in neuer Zusammensetzung, ins Rennen und holte sich im Wettstreit mit sechs Vereinen den Tagessieg. 

Nach langer Trainingspause von Seraphina durch Verletzung, ging das Jugendtrio Paula Wischnewski, Seraphina Maul und Lena Wischnewski nach neun Monaten zum ersten Mal wieder gemeinsam auf die Matte. Sie zeigten ihre Balanceübung mit einer in Kooperation mit ihrer Sportkollegin Katharina Gall (z. Zt. Wettkampfpause) eigenständig erlernten Choreographie. Sie erhielten nach guter Vorstellung 24,6 Punkte und nach den Worten ihrer Trainerin Katja Döhrer sind es noch „ein paar Kleinigkeiten“ die bis zum nächsten Wettkampf verbessert werden können.

In der höheren Altersklasse Junioren2 haben Charleen Nikoles/Ann-Sofie Haiber/Larissa Weihrauch unter Beweis gestellt, dass sie sich weiterentwickelt haben. Die Schwierigkeiten wurden hochgeschraubt und die Elemente ohne Zeitfehler absolviert. Ein Sturz bei einer individuellen Sprungbahn von Ann-Sofie führte zu einem Schockmoment bei Zuschauer und Sportler sowie zu Abzügen in der Technik (23,41 Punkte). Trotz Schmerzen im Fuß hat sie die Übung zu Ende geturnt. „Es wäre es eine gute Übung gewesen. Die Hauptsache ist jedoch, dass die Verletzung nicht gravierend ist und die drei hoffentlich bald wieder einsatzbereit sind“, meinte Trainerin Verena Doll nach ihrem Auftritt. 

Mit ebenfalls höherer Schwierigkeit gelang dem Damenpaar Eva Trillig/Emily Neher (Junioren1) trotz einem Patzer und einem Zeitfehler ein guter Start in die neue Wettkampfsaison (22,96). Darauf lässt sich nach Meinung ihrer Trainer im weiteren Saisonverlauf aufbauen.

Eine Premiere feierte Luca Fändrich mit neuer Mix-Partnerin Lucia Treusch in der Jugendklasse. Sie waren sehr aufgeregt und angespannt vor ihrem ersten gemeinsamen Auftritt. Gutes Reaktionsvermögen zeigte Luca nach einem Sturz beim 1. Tempoelement, dem ein schneller Wiederaufbau des Elements folgte. In der harmonischen Übung der beiden zeigte er auch seinen ersten individuellen Salto. Das Wettkampfgericht wertete ihre Vorstellung mit 21,5 Punkte. 

Die entscheidenden Punkte für die Mannschaftswertung holten zwei Formationen, die sich in dieser Konstellation zum ersten Mal auf der Matte präsentierten.

Die deutschen Nachwuchsmeister des Vorjahres Fabienne Lay und Anna Dorigatti verstärkten sich in der Winterpause mit der A-Klasse erfahrenen Hannah-Maria Victor und feierten als neues Schüler Trio der SVG eine gelungene Wettkampfpremiere. Mit 25,7 Punkten turnten sie auch die höchste Wertung an diesem Tag.

Zu seinem ebenfalls ersten Einsatz kam das Junioren1 Trio Fiona Reul/Emily Beaupré/Josephine Beaupré. Die Drei haben nach der Verletzungspause von Emily hart gearbeitet und nun mit neuen Choreobahnen und zwei neuen Elementen gezeigt, dass sie sich weiterentwickelt haben. Sie kamen mit ihrer Leistung nah an die Wertung ihrer Mannschaftskolleginnen ran, mussten aber durch Zeitfehler beim ersten Handstand Abzüge (0,6) hinnehmen. „Das war definitiv ein gelungener Saisonauftakt“, meint auch ihre Trainerin Desi Moreno Barrientos. Sie erhöhten mit ihrer Wertung (25,09 Punkte) das Mannschaftsergebnis auf 50,790 Punkte an denen kein anderer Verein mehr vorbeikam. Platz zwei belegte der SVH Kassel vor dem KSV Baunatal. 

In der Landesliga konnte der SVG Nachwuchs noch nicht komplett an den Start gehen. Kurzfristig hatte man auch noch wegen Verletzung den Ausfall des N2 Damenpaares Liz Eschelbach und Catharina Träger zu beklagen und so wurden in Kassel die Farben der SVG durch drei Formationen der Nachwuchsklasse1 vertreten.

Das Trio Antonia Harbich/Sophia Eichenauer/Laila Breitwieser Arroyo präsentierten sich in dieser Konstellation erst zum zweiten Mal auf der Matte und zeigten eine vorwiegend gleichmäßige und sauber geturnte Übung. Beim letzten Element schlich sich jedoch ein Zeitfehler ein und wurde mit 0,3 Punkten Abzug bestraft. Mit ihrer Endwertung von 21,1 Punkten holten sie wichtige Punkte für das Konto der Mannschaft und belegten in der Einzelwertung ihrer Klasse den zweiten Platz.

Ihren ersten gemeinsamen Wettkampf bestritten das Damenpaar Aliya Döhrer/Halilja Azimov und gleich beim ersten Element kam es zu einem Sturz. „Das war schon fast professionell wie sie sich nicht aus dem Konzept haben bringen lassen und danach ihre Übung gut und sauber weitergeturnt haben“, freute sich Trainerin Franziska Kohl. Auch ihre 20,83 Punkte flossen in die Mannschaftswertung mit ein.

Nicht ganz zufrieden war Heinz Andolfatto mit der Wertung für sein Damenpaar Lilly Angelina Ehret und Jule Kunz. „Das war eine sichere, fehlerfreie Übung. Da hätten wir uns etwas mehr erhofft als die 20,0 Punkte. Aber beide Sportler machen individuell Fortschritte und die neue Choreographie für den nächsten Wettkampf ist so gut wie fertig“. 

In der Endabrechnung belegte die SVG unter neun Vereinen den fünften Platz. Überraschend aber verdient holte sich die SG Arheiligen den Tagessieg vor der SG Götzenheim und dem Gastgeber SVH Kassel. Vertreten war die die SVG im Wettkampfgericht durch Denise Kautz, Diana Lay und Erika Müllmann.

Am Samstag (03.03.) geht es für die Sportakrobaten der SVG Nieder-Liebersbach nach Kassel zum 1. Liga-Wettkampf in der hessischen Landes- und Hessenliga (HSAV/Startliste). Nach zweimonatiger Wettkampfpause ist es für die Nachwuchs- und A-Klasse Formationen der SVG eine erste Standortbestimmung. Der Nachwuchs geht in der Landesliga fast komplett neuformiert an den Start und auch in der Hessenliga werden vier von sechs Formationen in dieser Konstellation zum ersten Mal gemeinsam auf der Wettkampfmatte für die SVG um die Punkte kämpfen. In beiden Ligen sind die Liebersbacher Titelverteidiger.

Ab 12 Uhr gehen in der Königstorhalle/Kassel folgende SVG Nachwuchsformationen an den Start:

Lilly-Angelina Ehret/Jule Kunz (N1)

Antonia Harbich/Sophia Eichennauer/Laila Breitwieser Arroyo (N1)

Aliya Döhrer/Halilja Azimov ( N1)

und in der Hessenliga ist die SVG mit

Hannah-Maria Victor/Fabienne Lay/Anna Dorigatti (Schüler)

Luca Fändrich/Lucia Treusch (Jugend)

Paula Wischnewski/Seraphina Maul/Lena Wischnewski (Jugend)

Eva Trillig/Emily Neher (Junioren1)

Fiona Reul/Emily Beaupré/Josephine Beaupré (Junioren1) und

Charleen Nikoles/Ann-Sofie Haiber/Larissa Weihrauch (Junioren2) vertreten.

Liz Eschelbach und Catharina Träger müssen verletzt (Catharina) leider pausieren.

 

 

Nieder-Liebersbach ...bei den "Liewerschbescher Riewelescher" zur Jubiläums-Fastnachtssitzung "Route66" in Kooperation mit den SVG Ringern....weitere Bilder folgen!

Um ihre Sportler sowohl tänzerisch wie auch choreographisch weiterzubilden und ihren Ausdruck auf der Wettkampfmatte zu festigen, haben die Akrobaten der SVG mit dem renommierten Tanzlehrer für modernen Theatertanz, Pascal Sangl aus Birkenau, einen neuen Weg eingeschlagen. „Unsere Sportler sollen selbstsicherer in ihre Wettkämpfe gehen und mit der gewonnenen inneren Stärke vor den Kampfrichtern und dem Publikum bestehen“, so die Aussage von Abteilungsleiter Richard Andolfatto.
„Ein spezielles Tanz- und Choreografie-Training stand schon sehr, sehr lange bei Sportlern und Trainern gleichermaßen ganz oben auf der Wunschliste“, erklärt Dr. Doreen Heckmann-Nötzel, sportliche Leitung. „Zusammen mit Pascal konnten wir dies nun realisieren“.
Seit November letzten Jahres unterrichtet Sangl nun 30 Akrobaten, ihrem Leistungsstand entsprechend aufgeteilt in vier Gruppen, mit neuem Input aus der Welt des modernen Tanzes. Und das zusätzlich zu deren „normalen“ Trainingseinheiten. Neben dem Fokus auf Körperspannung und Weichheit, legt er, in dem sehr persönlich gestalteten Unterricht, vor allem Wert auf Selbsterfahrung und Eigenverantwortung. So soll das Training langfristig nicht nur das Gesamtkörpergefühl schulen, sondern auch zur individuellen Persönlichkeitsentwicklung der Sportler beitragen. Durch seine besondere Gabe der Beobachtung, woraus er viele Informationen aber auch Inspiration zieht, will er Sicherheit, sowohl auf der Wettkampfmatte als auch im Leben, vermitteln.
„Er hat uns andere Bewegungsabläufe beigebracht, die wir so im Training nie ausgeführt hätten. Man traut sich mehr aus sich rauszukommen und ist weniger nervös“, so die ersten Einschätzungen der Sportler nach einer Befragung durch die sportliche Leitung. In wie weit die Sportler das Erlernte im Wettkampf umsetzen können, wird sich beim ersten Liga-Wettkampf, Anfang März in Kassel, zeigen.
Finanziell getragen wird das Projekt je zur Hälfte durch die Abteilung und den Eltern der Sportler.

 

Zur Person Pascal Sangl (Tänzer/Choreograf/Regisseur)

Geboren 1991 in Weinheim, kehrte der Birkenauer nach dem Abitur seinem Heimatort für vier Jahre den Rücken und studierte ab 2012 „Modernen Theatertanz“ an der Amsterdamer Universität der Künste. Seit Juni 2016 arbeitet er nun als freischaffender Tänzer sowohl in den Niederlanden, als auch in Deutschland. Er ist Mitbegründer der Performancegruppe CHRONOS und hat im vergangenen Jahr seinen Tanzkurzfilm „Garden of Others“ geschaffen, der am Schloss Schwetzingen und auf der Wachenburg Weinheim gedreht wurde. Neben der Bühnenarbeit unterrichtete Sangl bisher zahlreiche Tanzschüler aller Altersstufen in Deutschland, Holland und China.

Kommenden März wird er als Tänzer im Musiktheater „Die Jahreszeiten“ (J.Hadn) unter der Leitung von Regisseur Axel Brauch und dem Choreografen Duo Vlasowa/Pawlica gleich fünf mal zu sehen sein. Die Produktion wird im Forum am Schlosspark in Ludwigsburg aufgeführt werden.

 

Nieder-Liebersbach In gut gelaunte Gesichter konnte man beim Betreten des Dorfgemeinschaftshauses in Nieder-Liebersbach blicken, die Stimmung war ausgelassen, es wurden viele Hände geschüttelt und noch einige beste Wünsche für das neue Jahr verteilt. Mit ihrer traditionellen Jahresabschlussfeier in der ersten Januarhälfte haben die SVG Sportakrobaten das neue Sportjahr begonnen und das Vergangene von 2017 auf vielfältige Weise noch einmal Revue passieren lassen. Unter den zahlreichen anwesenden Sportlern, Trainern, Eltern und Mitgliedern der Abteilung konnte Abteilungsleiter Richard Andolfatto auch den 1. und 2. Vorsitzenden der SVG Friedrich Mischke und Jochen Kruse begrüßen sowie den Ehrenpräsidenten des Hessischen Sportakrobatik Verbandes (HSAV) Norbert Müllmann mit seiner Frau und SVG Trainerin Erika Müllmann und den Sportwart des HSAV Norbert Hildenbeutel. Der Einladung des Vereins gefolgt waren auch Silvia Breitlow. Die Birkenauerin ist seit September 2017 neue Präsidentin des HSAV. Für die Gemeinde Birkenau überbrachte Friedrich Mischke die herzlichsten Grüße von Bürgermeister Helmut Morr, der leider an diesem Abend verhindert war. Aufgrund des 125järigen Jubiläums der SVG Nieder-Liebersbach in diesem Jahr, nahm Friedrich Mischke die Ehrung der in 2017 erfolgreichen Sportakrobaten im Rahmen der Abschlussfeier vor und übergab, nach einer kurzen Ansprache, Urkunden sowie eine finanzielle Unterstützung für die Jugendarbeit der Akrobaten.
Richard Andolfatto dankte in seiner Rede den vielen ehrenamtlichen Helfern der Abteilung und den Eltern der Sportler, durch deren tatkräftige Mithilfe es auch 2017 wieder möglich war Sportveranstaltungen wie den „Horst Stephan Pokal“ und einen Ligawettkampf in eigener Halle durchzuführen. Besonders aber hob er die Trainerinnen und Trainer heraus. „Angefangen von der Breitensportgruppe um Monika Schmittinger mit ihrem Team bis hin zu den Trainerinnen und Trainer der Formationen der Leistungsgruppe, leisten sie eine der Hauptaufgaben der Abteilung. Ohne deren unermüdlichen Einsatz wären die Erfolge so nicht möglich gewesen. Zudem fungieren nicht wenige der Trainerinnen bei Wettkämpfen noch in der Doppelfunktion Trainer/Kampfrichter“.
Erfreulich sei das Interesse von jungen Talenten an der Sportakrobatik, was sich in den Anfragen zu einem Probetraining ausdrückt. Dadurch, und durch das Engagement von Heinz Andolfatto, sind im vergangenen Jahr wieder neue Sportler durch die „Nachwuchs-Grundausbildung für Leistungs- und Wettkampfsport“ gegangen und haben sich, neuformiert oder in Formationen integriert, schon bei ersten Wettkämpfen präsentieren können. Jeanette Defiebre-Doering, stellvertr. Abteilungsleiterin, hob explizit die Wichtigkeit der Nachwuchsarbeit hervor, gerade unter dem Aspekt, dass sich mit Ablauf des vergangenen Wettkampfjahres einige Akrobatinnen und Akrobaten, aus z.B. schulischen, beruflichen und persönlichen Gründen, vom Leistungssport verabschiedet haben.
In ihrem sportlichen Resümee brachte Dr. Doreen Heckmann-Nötzel, sportliche Leitung, noch einmal die Erfolge auf den Punkt. Neben dem Gewinn der hessischen Ligen (Land- und Hessenliga) waren sicherlich die DM-Teilnahmen u. a. beim Deutschen Turnfest in Berlin mit drei Medaillen durch das Mixpaar Oliver Edelmann und Dana Rühm (Silber und Bronze) und dem Trio Charleen Nikoles/Fiona Claire Reul/Hannah Maria Victor (Silber) die Highlights des vergangenen Jahres. Etliche Erfolge und Podestplätze konnten auf nationalen und internationalen Turnieren (Belgien, Portugal) eingefahren werden. Der beste Nachwuchs Deutschlands kommt aus Hessen von der SVG, denn sowohl im hessischen Team beim Mannschaftstag in Düsseldorf als auch bei den Einzelmeisterschaften in Baunatal holten SVG Sportlerinnen Goldmedaillen. Gewürdigt wurden diese Leistungen mit Urkunden, Fotopräsenten, Trainingstaschen und T-Shirts. Außerdem wurden in Nachwuchs und A-Klasse die Sportler mit den häufigsten Trainingsbesuchen ausgezeichnet.
Aufgelockert wurde die Veranstaltung durch zwei Tanzeinlagen von den Trainerinnen der Breitensportgruppe und den Nachwuchsakrobaten, einem Jahresrückblick in Bildern und das eine oder andere Spielchen bei denen Trainerinnen und Eltern gleichermaßen gefordert waren.
Kurz vor Mitternacht beschloss man den rundum gelungenen Abend.